Das Klassik-Prisma

 

 Bernd Stremmel 

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Beethoven         home

 

Klaviersonate c-Moll op. 111

Solomon

EMI

1951

26‘27

5

 

Solomon

BR

1954

26‘30

5

unveröffentlicht

Solomon

EMI

1948

27‘28

5

 

Schnabel

EMI

1932

26‘16

5

I appassionato e risoluto, immer die Idee des Satzes im Blick, auch wenn technisch nicht alles top, II gute Dynamik, espressivo e passionato

Richter

M&A

1963

23‘39

5

live - Leipzig

Richter

Brilliant

1975

23‘00

5

live -

Benedetti-Michelangeli

Decca

1965

26‘29

5

 

Fischer, Annie

Hungaroton

1977/78

25‘36

5

 

Benedetti-Michelangeli

BBCL

1961

25‘08

5

 

Sokolov

SWR

2004

31‘21

5

live –unveröffentlicht , I kraftvoll, II Adagio molte e cantabile, souverän, Dreistimmigkeit in Var. 5 kommt gut zur Geltung

Gulda

Süddeutsche Zeitung

1966

25‘05

5

live

Gulda

Orfeo

1953

24‘00

5

 

Korstik

Ars musici

Oehms

1997

27‘44

5

alles sehr sorgfältig, gute Dynamik, I wie geschmiert, keine Widerstände, II Tempoproportionen gehalten, Var. 5 Dreistimmigkeit immer zu verfolgen

Kempff

Orfeo

1956

23‘38

5

 

Lewis

HMF

2007

26‘54

5

I Allegro molto e con brio, II „Glückes genug"

Judina

Melodya

1958

21‘46

5

I E molto espressivo, HT wild, II nach dem langsamen Thema schneller, sehr ausdrucksvoll, jedoch nicht alles blitzsauber, trotzdem überzeugend

Lill

ASV Brilliant

1976-80

32‘18

5

I führt genau den Tempowechsel zwischen E und HT vor, II Adagio molto, Var. 1 und 2 im Tempo, formt große Bögen, Steigerung T. 115 f! – sehr helles, transparentes Klangbild, Flügel klingt metallisch

 

Oppitz

hänssler

2006

27‘47

4-5

I überzeugend, II Oppitz fehlt etwas Sinnlichkeit in der Tongebung, das vermisse ich vor allem in Var. 4, Lautstärkedifferenzierung im unteren Bereich könnte noch etwas verbessert werden

Kuerti

CBS Analekta

1974/75

27‘53

4-5

I Allegro etwas schwergängig, II Th. ruhevoll, Kuerti wahrt Temporelationen, in Var. 5 werden die tiefsten Zweiunddreißigstel etwas markiert, Spitze!

El Bacha

forlane

1993

23‘47

4-5

I keine Widerstände, II Th. fast Andante, alles kommt wie selbstverständlich, Tempodisziplin

Frank

RCA M&A

1967/69

27‘17

4-5

I detailgenau, II Th. fast scheu vorgetragen, insgesamt souverän und überzeugend

Gelber

Denon

1989

25‘43

4-5

I kraftvoll, jedoch nicht so zwingend wie z. B. bei Sokolov, II betont Oberstimme, insgesamt spannungsvoll

Richter

live classics

1991

25‘24

4-5

live

Kempff

DGG

1951

21‘41

4-5

kW

Kempff

DGG

1964

24‘06

4-5

 

Kempff

Andromeda

1951

23‘48

4-5

 

Fischer, Annie

BBC/Carlton

1977

26‘22

4-5

 

Fischer, Annie

EMI

1961

25‘04

4-5

 

Serkin, Rudolf

Sony

1967

26‘49

4-5

 

Arrau

EMI

1957

28‘50

4-5

 

Arrau

Philips

1965

28‘51

4-5

 

Richter

Philips

1991

25‘03

4-5

live

Richter-Haaser

EMI

1959

24‘38

4-5

der Pianist orientiert sich genau an B. Spielanweisungen, Notentext pur, objektiv, alles sehr souverän dargeboten, transparenter Klang

Katchen

Decca

1955

25‘21

4-5

ziemlich überzeugend, jedoch nicht so streng und herb, wie z. B. Solomon

Brendel

Philips

1995

27‘36

4-5

 

Roberts

Nimbus

1985

26‘35

4-5

I E fehlt etwas an Spannung, HT con brio e appassionato, II mehr oberstimmenbetontes Musizieren – helles, transparentes Klangbild

Gulda

Philips

1984

28‘09

4-5

 

Gulda

Amadeo

1967

24‘06

4-5

 

Gulda

Orfeo

1964

23‘30

4-5

kW - live

Margulis, Vitalij

Inak

1986

34‘45

4-5

 

Benedetti-Michelangeli

aura

1990

25‘53

4-5

live

Benedetti-Michelangeli

Living stage

1970

26‘34

4-5

live

Benedetti-Michelangeli

aura

1988

26‘44

4-5

live

Wührer

Vox Tahra

~ 1956

24‘09

4-5

I E mit großer Ruhe, HT mit Übersicht und Maß, nahe am Notentext, II unspektakulär, mit überlegener Ruhe, am Ende Klirrneigung

Pollini

DGG

1977

26‘00

4-5

 

Ciani

Dynamic

1970

24‘32

4-5

live Turin

Nat

EMI

1954

20‘25

4-5

kW – I E T. 6-8 könnten differenzierter sein, HT kraftvoll, energiegeladen, II Andante

Hamelin

SWR

2004

30‘31

4-5

live Schwetzingen, unveröffentlicht – I E ziemlich glatt, HT wie geschmiert, op. 111 eher als pianistisch-technische Herausforderung, II mit großem Ernst, Ruhe und Entspannung

Lortie

Chandos

2010

28‘28

4-5

I Lortie kehrt weniger B. c-Moll-Pathos heraus, sondern betont den spielerischen Umgang mit dem Notenmaterial, II Th. und Var. 1 sehr ruhig, Var. 2 wie Margulis, jedoch nicht ganz so streng, Var. 4 streng im Tempo, wunderbar gesungen Var. 5 mit Coda, schöner Klang

 

Uchida

Philips

2005

27‘43

4

viel Pedal, Sechzehntel-Ketten (1. Satz) u. T. 72 ff (2. Satz) verschwimmen, insgesamt gut, in Details jedoch anfechtbar

Lucchesini

stradivarius

2000/01

28‘06

4

live – heller und klarer Klang, I con brio und appassionato, II nicht so frei und gespannt wie im 1. Satz, in Var. 5 fehlt es etwas am zielgerichteten Spiel

Pommier

Erato

1995-97

27‘39

4

I erinnert mich an Kempff, II solide, in Var. 5 Spannung nicht immer gehalten

O’Conor

Telarc

1990

26‘53

4

solide, Arietta und Var. 1 und 2 Andante, Steigerung ab Var. 3

Brendel

Philips

1970

26‘17

4

 

Fischer, Edwin

EMI

1954

23‘41

4

I atmet nicht so sinnfällig wie Schnabel, einige wenige falsche Noten unkorrigiert, II Var. 4 zu dunkel, Melodieverlauf kaum wahrzunehmen – stumpfer Klang

Ogdon

BBCL

1963

25‘46

4

I passabel, II Var. 3 Tempo aufgeweicht, ab T. 112 ff wieder besser, etwas größere Pinselstärke

Ney

TIM

1936

26‘08

4

 

Horszowski

Vox

P 1951

27‘00

4

I E sehr klar, keine Geheimnisse, HT gefällt, II in sich ruhend – sympathische Interpretation, die die Extreme meidet

Sofronitzki

Urania

1952

22‘42

4

kW live – Sofronitzkis zum Rhapsodischen neigender Vortragsstil stößt bei Beethoven an seine Grenzen, insofern klingt die Musik etwas unstet und weniger geformt; trotzdem gelingen ihm in der c-Moll-Sonate einige unnachahmliche Momente: das Accelerando im 1. Satz vor der Coda, im 2. Satz die Var. 5, die wirklich con anima gespielt wird – einige Publikumsgeräusche

Gulda

Decca

1958

24‘40

4

 

Ciani

IDIS

1968

24‘00

4

live

Matsuda

obligat

1995

27‘44

4

solide und sorgfältige Darstellung, die Pianistin stellt sich hinter das Werk, keine extremen Tempi

Backhaus

Orfeo

1966

21‘52

4

live

Backhaus

Decca

1961

21‘14

4

 

Gieseking

Arkadia

1949

19‘41

4

kW I stürmt durch das Allegro, etwas leichtgewichtig, II gut in der Anlage, jedoch etwas grob in der Dynamik

Grinberg

Melodya

1966

26‘08

4

I E Th. am Anfang etwas unbestimmt, HT unaufgeregt, nicht immer ganz durchgeformt, II gefällt mir besser, ab Var. 1 etwas schneller, Zweiunddreißigstel ab T. 65 sehr plastisch, ab T. 130 Mittelstimmen zu leise

Heidsiek

EMI

P 1968

25‘45

4

I E könnte etwas intensiver sein, kämpferisch im HT, II unterschiedliche Tempi in den Variationen, Var.3 etwas domestiziert, T.114f nicht im Metrum, insgesamt zwiespältiger Eindruck, Gelungenes steht neben weniger Gelungenem

Ciccolini

Cascavelle

1995

27‘27

4

I Zweiunddreißigtel T. 5 nicht genügend scharf, kräftige Bässe, II guter Aufbau des Satzes, Var. 4 etwas zu dick –helles Klangbild

Xiao-Mei

mirare

2004

26‘13

4

I ohne persönliche Handschrift, schnelles Allegro, II sehr ruhig und sehr leise, einige gelungene Abschnitte, jedoch nicht ganz unter einen einheitlichen Bogen gespannt

Ashkenazy

Decca

1971

27‘20

4

I Ashkenazy gereift, etwas bulliger Klang, 2. Th. ohne Passion, II Th. nicht zwingend zusammen, Var. 5 Bass im Finale zu leise

Haskil

Tahra

1953

21‘56

4

live – Erweiterung von Haskils Beethoven-Diskographie, I mit großem Engagement, jedoch nicht immer alles deutlich, II Andante, in Var. 4 etwas unruhig (T. 73-80 und 89 ff), auch Var. 5 – etwas belegtes Klangbild

Pogorelich

DGG

1981

29‘29

4

I E scharf punktiert, unwirsch, HT Staccato-Noten abrupt beendet, T. 124 f sehr verlangsamt, II Adagio molto, Thema und Var. 1 scheu, fast ehrfürchtig vorgetragen, Var. 4 und 5 mehr nach innen als nach außen gespielt, asketisch, Abschied vom Leben (Beethovens Leben?)

Vogt

EMI

2001

25‘42

4

live – I nicht gehetzt, schenkt auch den wenigen lyrisch geprägten Abschnitten seine Aufmerksamkeit, II nicht zu langsam, geradlinig, horizontales, weniger vertikales Musizieren, geringere Innenspannung

Barenboim

EMI

1966

29‘13

4

I E erste Zweiunddreißigstel zu lang, deshalb wenig bizarr und Spannung, HT etwas zu gewichtig, II Adagio molto, Lautstärkedifferenzierung ausbaufähig

Barenboim

DGG

1984

30‘27

4

I E Doppelpunktierung nur einfach, wenig Spannung, HT Verweilen bei lyrischen Stellen, danach Übergang zum Allegro nicht immer überzeugend, II Adagio molto, Dynamik hier etwas besser

Betz

 

 

27‘57

4

Rundfunkproduktion, solide

Pletnjew

DGG

2000

25‘53

4

live - Pletnjew auch hier auf der Suche nach neuen Interpretationsmustern, I ab T. 11 steht die Musik fast still, in T. 69 auf 3 lange Pause, T. 116 gedehnt, II schon Variation 1 schneller, Beschleunigung des Tempos in Variation 5

Backhaus

Decca

hännsler

1954

21‘14

4

live New York

Badura-Skoda

Gramola

1970

24‘42

4

I jugendlich, stürmisch, II solide, Var. 4 2. Teil (T. 72-80) schneller als der 1. (T. 65-71 und 81-88)

Nikolajewa

Olympia

DS

1983

24‘37

4

live - wer bereit ist über die unvermeidlichen Imponderabilien des Konzertmitschnittes hinwegzuhören, erlebt eine Künstlerin, die trotz ihres Alters eine starke Beziehung zu Beethoven und der c-Moll Sonate offenbart

Rosen

Sony

1968-70

28‘29

4

I solide, II auf dem Weg, jedoch nicht nahe am Ziel, etwas lahm

Eschenbach

EMI

1978

31‘14

4

I dynamische Differenzierung nicht ausgeschöpft, ein wenig grob, 2. Th. kaum beachtet, II besser gelungen

Kempf, Freddy

BIS

2000

25‘00

4

I keine richtige Spannung zwischen Einleitung und Allegro – auf hohem professionellen Niveau, keine persönliche Aussage, etwas kühl

Kovacevich

Philips

1973

29‘49

4

 

Kabanova

Oehms

2005

22‘30

4

kW – I E T. 6-10 etwas darüber hinweg, Allegro besser, II Adagio, T. 65-71: Änderungen in der Harmonie müsste schon beim erstenmal besser herausgearbeitet werden – insgesamt solide

Buchbinder

Teldec

1980

27‘06

4

I etwas sportlich, keine Geheimnisse, II Th. Adagio molto, vieles klingt etwas zu mechanisch

Serkin, Rudolf

DGG

1987

27‘34

4

live

 

Brendel

Vox            Brilliant

1962-64

24‘17

3-4

 

Perl

Arte Nova

1996

28‘12

3-4

Klavierklang in tiefer Lage etwas stumpf, II Perl spielt noch etwas scheu, T. 117 ff zu langsam, insgesamt fehlen Bögen, Musik steht zuweilen still

Goode

Nonesuch

1992

26‘20

3-4

I Übergang zum Allegro nicht überzeugend, G. fängt Allegro sehr schnell an, geht später jedoch im Tempo wieder zurück, tiefe Bässe klingen etwas stumpf, II Thema und Var. 1 u. 2 etwas harmlos, holt in Var. 5 auf, leider etwas zu spät

Hansen

musicaphon

1952

22‘38

3-4

kW – I korrekt, in der E kein maestoso, im HT kein appassionato, II nicht immer inspiriert, etwas pauschal – Hansen meidet Extreme, Beziehung zu op. 111 wird nicht vermittelt

Ashkenazy

Berlin Classics

1957

24‘15

3-4

kW – I sportlich, eher technisch als musikalisch bewältigt, II näher an Beethovens Text

Södergren

Calliope

1978

27‘57

3-4

Klang etwas dick, I im Fugato verschwimmt der Stimmenverlauf, II etwas handfest, Var.4 32stel-Ketten ohne Leuchtkraft, Var. 5 dicke Bässe

Buchbinder

RCA

2011

28‘27

3-4

live – grobkörnig, Spannungsbögen nur von kurzer Dauer, keine Geheimnisse, I T. 8 f keine richtige Doppelpunktierung, lässt Satz langsam ausklingen, deshalb geringer Tempokontrast zur Arietta, II Musik in beiden Händen nicht zu einer Einheit verschmolzen, Bass läuft so mit, Th. und Var. 1 wenig Spannung

Yokoyama

Sony

1998/99

25‘00

3-4

I motorisch, aber nicht auftrumpfend, wenig individuell, II etwas kühl, korrekt, ohne eigene Ideen, geringe Spannung

Gould

CBS

1956

22‘38

3-4

die Aufnahme ist wieder ein Sonderfall: der 1. Satz ist viel zu schnell, motorisch, die Musik erinnert in vielen Passagen an Scarlatti, der 2. Satz gelingt etwas besser, schöne Triller am Schluss

Kovacevich

EMI

2003

26‘08

3-4

 

 

Ney

Colosseum

1968

29‘54

3

Erinnerung an einstige Kompetenz in Sachen Beethoven



Interpretationen mit einem Hammerflügel (Pianoforte):

Serkin, Peter

Musical concepts

1984/85

27‘49

5

 

Lubimov

ZigZag

2009

25‘54

5

 

 

Brautigam

BIS

2008

22‘52

4-5

 

 

Ney

Colosseum

1965

29‘12

4

Beethovens letzter Flügel



kW: keine Wiederholung der Exposition im 1. Satz

Die Klaviersonate c-Moll op. 111 zählt heute zu den beliebtesten Sonaten Beethovens. Immer wieder begegnet man ihr auf dem Konzertpodium und abgesehen von den vier bekanntesten Namen-Sonaten existieren von ihr die meisten Schallplatten/ CD-Produktionen.

Wilhelm Backhaus ignoriert in allen seinen Einspielungen Beethovens langsame Tempoanweisungen. Der 1. Satz ist Maestoso überschrieben, sicher kein schnelles Tempo, das lehrt auch ein Vergleich der Notenwerte in anderen langsamen Beethoven-Sätzen, die etwa zur gleichen Zeit entstanden sind. Der 2. Satz wird von Backhaus schon zu Beginn Andante gespielt und nicht Adagio molto, es scheint, als habe Backhaus eine Scheu vor langsamen Tempi. Seine Interpretationen gerade der Beethoven-Sonaten wirken auf mich auch deshalb etwas kühl. Sein Interpretationsansatz hat sich im Verlauf seines langen Pianisten-Lebens kaum gewandelt, soweit man es auf Tonträgern überprüfen kann.

Von Wilhelm Kempff kenne ich die beiden DGG-Produktionen sowie eine WDR-Studio-Einspielung. Kürzlich ist noch eine Rundfunkaufnahme aus München hinzu gekommen, die aus dem selben Jahr seiner ersten Gesamtaufnahme stammt und keine andere Beethoven-Sicht bietet. Jüngere Pianisten spielen z. B. schnelle Läufe und Passagen viel gleichmäßiger und brillanter, blitzsauber. Kempff hat ihnen jedoch Sinn für Schattierungen, Formbewusstsein sowie den Blick aufs Ganze voraus. Vielen sonst kaum beachteten Details schenkt er seine Aufmerksamkeit und gibt ihnen Bedeutung, z. B. spielt er im 1. Satz den Triller im Takt 83 langsamer, dadurch wird er auf dem tiefen e auch wahrgenommen und mit den fallenden Vierteln verbunden, wie es sich Beethoven gedacht hat. Die Arietta nimmt Kempff hell und klar. Aber warum spielt Kempff in der Einleitung zum Kopfsatz die Achtel-Akkorde auf 3 jeweils nach den Arpeggien (T. 2 und 4) so kurz, fast abgerissen? Ist es eine Marotte? Ein Blick auf den Notentext wirft jedoch eine Frage auf, die Kempff auf seine Weise löst. Warum schreibt Beethoven hier jeweils Achtel, die vom Pedal gehalten werden? Warum nicht eine doppelt punktierte Viertel? Hat dies etwas mit Beethovens Flügel zu tun?

Die Aufnahme von 1964 ist geringfügig langsamer als die 51er Studio-Produktion, in der Kempff die Wiederholung der Exposition weglässt. Die WDR-Produktion besitzt etwas mehr Spontaneität als die Aufnahmen aus den Studios.

Solomon hat zwei Schallplattenaufnahmen hinterlassen, die sich interpretatorisch kaum unterscheiden. Die Aufnahme 1951 bereits drei Jahre nach der ersten war gerechtfertigt, da sie vom Einsatz des Tonbandes profitierte, sie ist frei vom Rauschen der alten Schellackaufnahme von 1948. Trotzdem kann die zweite Solomon-Aufnahme klanglich nicht mit der Kempff-Aufnahme der DGG aus dem selben Jahr mithalten, da sie leider etwas stumpf klingt. Solomon spielt streng, herb und äußerst konzentriert. In der Arietta hält er in den Takten 112-119 die Spannung bis zum Bersten, dann folgt die Lösung, die Ermattung, besser kann man das nicht spielen. Zu den beiden EMI-Aufnahmen gesellt sich nun noch eine Studio-Produktion des Bayerischen Rundfunks aus dem Jahre 1954, die interpretatorisch auch nichts Neues bringt, Solomon blieb sich treu. Auch klanglich sind keine großen Fortschritte zu vermelden.

Zu Beethoven hatte Rudolf Serkin immer eine besondere Affinität, das konnte man im Konzertsaal erleben, Schallplatten haben es dokumentiert. Leider hat seine Plattenfirma aus der Hoch-Zeit seines Schaffens, die amerikanische Columbia (CBS), ihn sträflich vernachlässigt. Bei der CBS-Aufnahme von 1967 erleben wir ihn noch im Vollbesitz seiner Kräfte: er lässt die Zuhörer die Musik miterleben, es kommt immer wieder zu zwingenden Momenten (z. B. 2. Satz Trillerstelle T.113 ff). Beim von der DGG veröffentlichten Wiener Mitschnitt von 1987 (auch auf Video/ DVD) war Serkin bereits 84 Jahre alt, die Glut seines Klavierspiels ist noch spürbar, aber er verfügt nicht mehr ganz über die Kräfte, diese Sonate bis zum letzten Takt zu meistern und die Spannung zu halten. Serkin spielt langsamer und nicht mehr so souverän wie früher, schöner Schluss des 2. Satzes.

Claudio Arrau setzt Beethovens Notentext genau um (z. B. die Doppelpunktierung in der Einleitung T. 12 und 14) und beachtet penibel Beethovens dynamische Vorgaben, besonders die sf (1. Satz T. 26-28). Seine moderaten Tempi erlauben ihm auch sonst kaum beachtete Details eindrucksvoll vorzuführen (z. B. 2. Satz T. 138). Mir fehlt jedoch etwas Drive beim Spielen, Spannung und Entspannung kämen dann besser zur Geltung.

Svjatoslav Richter hat keine kommerzielle Aufnahme der Sonate hinterlassen, die vorliegenden sind alles Konzertmitschnitte aus einem Zeitraum von 28 Jahren. Die erste und gleichzeitig auch überzeugendste stammt vom 50 (!)-Jährigen aus Leipzig. Seine Konzeption der Sonate hat sich kaum geändert: kraftvolles, leidenschaftliches Klavierspiel, eindrucksvolle ruhige Abschnitte voller Leuchtkraft. Die beiden Mitschnitte von 1991 sind etwas langsamer, auch nicht mehr ganz so zwingend (Triller-Stelle 2. Satz T. 113 ff in der Philips-Aufnahme).

Arturo Benedetti Michelangelis schmales Repertoire beschränkte sich bei Beethoven-Sonaten auf die Nummern 3, 4 und 32. Alle drei sind mehrmals von ihm eingespielt worden, kommerziell op. 2 Nr. 3 (EMI) op. 7 (DGG) und op. 111 (Decca). Als die Decca-LP 1966 erschien, wurde sie zu recht hoch gelobt. Die Produktion der BBC klingt etwas dunkel. Der Mitschnitt aus der Bonner Beethoven-Halle 1970 scheint eine Amateuraufnahme oder der Mitschnitt einer Radioübertragung zu sein, Bandrauschen deutet darauf hin. Die aura-CD vom Januar 1988 aus Bregenz ist ebenfalls pianistisch überzeugend gelungen, das gepresste Klangbild kann jedoch nicht befriedigen. Vielmehr dagegen ABMs letzte (?) Aufnahme, die 1990 in London mitgeschnitten und auch von aura veröffentlicht wurde. Der Flügel klingt hier sehr hell und klar, leider ein wenig metallisch. Interpretatorisch erinnert die Aufnahme noch einmal an die besten Zeiten des italienischen Ausnahmepianisten: bemerkenswert die Schlussgruppe im 1. Satz T. 146 ff, der 2. Satz wird anfangs eher im Andante gespielt, in Var. 3 ist er nicht mehr so gradlinig und rund wie früher, trotzdem scheint ABMs Meisterschaft bei dieser Sonate noch durch (z. B. T. 100-119), der Pianist hat immer noch etwas zu sagen, kaum Publikumsgeräusche.

Annie Fischer trat immer wieder für die Beethoven-Sonaten ein, nicht nur für die bekanntesten unter ihnen. Den Kopfsatz von op. 111 spielt sie wie verlangt con brio ed appassionato, so, als erinnere sich der alte Beethoven hier noch einmal an seine Jugendzeiten. Die Arietta durchmisst sie in einem etwas schnelleren Tempo als die heute jüngeren Pianisten wie z. B. G. Oppitz oder R. Lewis, ohne jedoch den ruhigeren Abschnitten in Var. 4 und 5 etwas an Ausdruckskraft schuldig zu bleiben.

Friedrich Gulda hat den Zyklus der 32 Beethoven-Sonaten zweimal für die Schallplatte aufgenommen, zuerst für die englische Decca (1953-58), in London wurden auch die meisten Sonaten aufgenommen, vollendet wurde er in den Wiener Sophiensälen, dann vertraute er der kleinen österreichen Firma Amadeo noch einmal die Sonaten an, quasi eine Ausgabe letzter Hand (1967). Mittlerweile hat Orfeo einen dritten Zyklus auf den Markt gebracht, er entstand 1953/54 für den österreichischen Rundfunk, etwas parallel zu Aufführungen aller Sonaten in österreichischen Konzertsälen. Zur Sonate op. 111 hatte Gulda wohl ein besonderes Verhältnis, er setzte sie auch einzeln in Recitals auf das Programm und spielte sie 1984 nochmals für die Schallplatte (Philips) ein. Außerdem sind noch zwei Konzertmitschnitte erschienen, 1964 von den Salzburger Festspielen und zwei Jahre später aus Wien. Zunächst einmal muss gesagt werden, dass Gulda bei dieser Sonate ein sehr hohes pianistisches Niveau erreicht, wobei ihm natürlich seine stupende Technik zur Hand geht. Gulda jedoch in erster Linie als Techniker abzustempeln, ginge hier viel zu weit. Für die lyrisch gestalteten Abschnitte des Kopfsatzes (Einleitung, 2. Thema und Finale) zeigt er viel Empfindung. Gerade aber auch für die Arietta mit ihren 5 Variationen hält Gulda eine Fülle von Klangfarben bereit, die diesen Satz immer sehr abwechslungsreich erscheinen lässt. In allen Aufnahmen beginnt er ihn nicht als Adagio molto sondern im Andante-Tempo, ausgenommen in seiner letzten Studio-Produktion für Philips, da beginnt er sehr ruhig, fast erhaben, als kämen die Klänge aus einer anderen Welt.

Meine Favoriten sind die Live-Aufführung aus Wien von Guldas Jubiläumskonzert 1966 (erschienen als Band 1 der CD-Reihe Klavier-Klassik der Süddeutschen Zeitung) sowie seine allererste Rundfunk-Aufnahme von 1953, beide zeichnet eine große Spontaneität gepaart mit einer liebevollen Differenzierung aus, die mich beeindruckt.

Auch von Alfred Brendel sind augenblicklich drei Gesamtaufnahmen der 32 Beeethoven-Sonaten erhältlich: 1962-64 spielte er sie für das amerikanische Billig-Label Vox ein, das in diesen Jahren in Wien u. a. mit jungen österreichischen Pianisten (Haebler, Klien) sein Plattenrepertoire aufbaute bzw. erweiterte. Nach dem Wechsel zur holländischen Philips wurde Brendel erneut zu einer Gesamtaufnahme herangezogen, für die man sich jedoch einige Jahre Zeit ließ. Das gilt auch für seine letzte Aufnahme bei dem gleichen Label nun aber digital. Die Vox-Aufnahme von op. 111, nun in eine dicke Brilliant-Box gesteckt, ist sehr direkt aufgenommen, der Klang ist ziemlich offen. Im Kopfsatz gelingt ihm noch nicht die Differenzierung späterer Jahre. Die Arietta mit den Variationen wird recht zügig genommen. Brendel setzt hier noch keine Wegmarken, die Eigenarten der einzelnen Variationen werden noch nicht genügend herausgearbeitet, von allen ist sie in den beiden Sätzen die schnellste. 1970 sieht es da schon besser aus, Brendel nimmt sich etwas mehr Zeit, in der Einleitung der klangschönen Produktion scheint Brendel noch die richtige Ausführung zu suchen, auch der Hauptsatz hat noch nicht die Ausdruckstiefe der letzten Aufnahme. Den größten Eindruck hinterlässt jedoch der 2. Satz. 1995 wird das erreichte Niveau noch ein wenig angehoben, der Pianist lässt sich noch mehr Zeit für Details und erreicht insgesamt eine noch höhere Ausdruckstiefe. Verschwiegen sei jedoch nicht, dass er das Allegro des Kopfsatzes mit den Jahren immer etwas langsamerer spielt.

Der italienische Meisterpianist Dinu Ciani ist aufgrund seines leider nur kurzen Lebens, er starb bei einem Autounfall, nur noch wenigen Musikfreunden bekannt. Seine nicht umfangreiche diskographische Hinterlassenschaft bei der DGG ist kürzlich vom Label Brilliant wiederaufgelegt worden. Beethoven ist nicht darunter. Im Herbst 1970 spielte er in Turin einen Zyklus aller Sonaten, die uns nur deshalb zugänglich ist, da ein Konzertbesucher ein Uher-Tonbandgerät (ohne Studioqualität) in den Saal schmuggelte(?) und alle Sonaten mitschnitt. Das klangliche Resultat ist allemal wenig erfreulich, die Höhen klingen sehr hell, fast silbrig, viele schnelle Passagen sind verwaschen, auch klingt mir das Instrument sehr drahtig, das mag aber an den Aufnahmebedingungen liegen. Dass auch alle Geräusche mit dabei sind, soll nur nebenbei erwähnt werden. Trotz all dieser Imponderabilien muss man dankbar sein, das wir Ciani noch einmal hören können. Den ersten Satz der c-Moll-Sonate nimmt Ciani sehr stürmisch, con brio. Die Arietta beginnt sehr empfindsam, was sich in der 1. Variation fortsetzt, in Takt 99 bricht die Spannung etwas ein, gut gelungen die T. 118-124. Insgesamt gelingt es Ciani, viel Atmosphäre aufzubauen. Ein weiterer Konzertmitschnitt, vermutlich eine Radioaufnahme in nun viel besserer Klangqualität, wurde zwei Jahre früher in Mailand aufgenommen, zeigt eine ähnliche Auffassung dieser Sonate. Die Tempi sind geringfügig schneller. Insgesamt gelingt es dem Pianisten hier nicht so gut, Spannung aufzubauen und zu halten (T. 98 f), beim langen Triller ab T. 161 scheinen seine Reserven aufgebraucht zu sein, schade.

Die Einspielungen von Stephen Kovacevich (früher Bishop) hinterlassen bei mir einen zwiespältigen Eindruck: gelungene Stellen (Maestoso-Einleitung), ruhige, von Trillern beherrschte Abschnitte (2. Satz T. 106 ff sowie Var. 4) stehen neben motorischen, mit mächtiger Pranke hingedroschenen Verläufen. Je schwärzer das Notenbild, desto kräftiger steigt Kovacevich in die Tasten. Bei der EMI-Aufnahme ist das Thema des 2. Satzes stark bassbetont, warum?

Die folgenden Überlegungen sind nur unter Heranziehung des Notentextes zu verstehen:

Der 2. Satz der c-Moll-Sonate op. 111 ist ein Variationssatz, Arietta überschrieben, mit der Tempoangabe Adagio molto semplice e cantabile, auf Deutsch: sehr langsam, einfach und gesanglich. Auf das Thema (nirgends ein f zu lesen!) folgen 5 Variationen und eine Coda. Zwischen der 4. und 5. Variation befindet sich ein Einschub mit der Trillerkette (T. 96-130). Thema und Variation I stehen im 9/16-Takt, Variation II im 6/16-Takt. Beethoven schreibt darüber L’istesso tempo (= dasselbe Tempo), in Variation III soll wieder dasselbe Tempo (= Grundzeitmaß) nun im 12/32-Takt, also doppelt so schnell wie das Vorhergehende, gespielt werden. Ab Variation IV bis zum Ende erscheint dann wieder der 9/12-Takt des Arietta-Themas.

Der russische Pianist Vitalij Margulis kommt auf Grund von Beethovens Vorschrift L’istesso tempo zu anderen Tempovorstellungen als fast alle anderen Kolleginnen und Kollegen. Er stellt sich die Frage: sind die Zweiunddreißigstel-Noten triolisch zu verstehen (rechte Hand: 6x3 = 18 Zweiunddreißigstel)? Oder müssen sie im selben Tempo wie das Thema gespielt werden, dann müssten die 6 Sechzehntel in der linken Hand als punktierte Sechzehntel zu interpretieren sein. Im letzteren Fall machte die Vorschrift L’istesso tempo auch Sinn. Margulis interpretiert die Variationen auf diese Weise und spielt dort zwangsläufig langsamer. Auch Kuerti, Eschenbach, Sokolov, Lill und Hamelin agieren mehr oder weniger konsequent im Sinne von Margulis‘ Überlegungen.

Leider vertrauen viele Pianisten nicht der Kraft Beethovenscher Musik und spielen bereits die 1. Variation schneller als das Thema. Damit verschenken sie in der 3. Variation die gewaltige Eruption und degradieren sie zu einem kleinen Wasserfall.

Inzwischen liegt auch eine ganze Reihe von Interpretationen auf dem Hammerflügel vor, in angelsächsischen Ländern Pianoforte genannt. Die Interpreten möchten bei Verwendung eines Instrumentes aus der Lebenszeit des Komponisten, besser noch ungefähr aus der Entstehungszeit der jeweiligen Komposition, den Klang soweit wie möglich rekonstruieren. Sie bedienen sich dabei gut restaurierter Instrumente aus Musikinstrumenten-Museen oder aus einer eigenen Sammlung. Auch Interpretationen auf nachgebauten Instrumenten nach originalen Bauplänen trifft man immer mehr. Einige Spieler haben sich auf diese alten Instrumente spezialisiert, der überwiegende Teil jedoch, wenn ich es richtig überblicke, wählt je nach Stil einen historischen Hammerflügel oder einen Steinway bzw. Bösendorfer.

Im Falle der c-Moll-Sonate op. 111 konnte ich vier Aufnahmen miteinander vergleichen. Die älteste Aufnahme stammt von der legendären Elly Ney, die sie 1965 auf einem Graf-Flügel des Bonner Beethoven-Hauses erstellte, angeblich das letzte Instrument des Komponisten. Der Klang dieses Instrumentes klingt in der Tat recht historisch – das Cembalo scheint noch nicht so weit weg zu sein – die Ohren gewöhnen sich jedoch recht bald an das Ungewöhnliche. Vermutlich hatte Elly Ney keine Erfahrungen mit diesem und anderen Hammerflügeln, hier und da fallen sehr kurze Verzögerungen und einige unrunde Stellen (Triller) ins Ohr, was mich allerdings nicht stört. Interessant sind auch die abrupten Lagenwechsel sowie der helle und sehr transparente Klang. Die zweite Interpretation steuerte Peter Serkin bei, der die letzen 6 Sonaten sowie die beiden Rondi op. 51 auf einem Instrument von Conrad Graf, Wien, eingespielt hat. Seine Interpretation beeindruckt mich am meisten. Eine eruptive Überleitung (T. 17 f) führt zum stürmischen Allegro, in allen Abschnitten con molto espressione gespielt. Die Arietta sowie die beiden folgenden Variationen werden sehr ruhig gespielt, als Kontrast zur entfesselten Musik in Var. 3. Bis zum Schluss baut Serkin jr. dann einen großen Spannungsbogen auf. Bemerkenswert ist auch seine Kunst, mit der Musik zu atmen. Den russischen Pianisten Alexei Lubimov trifft man auf Schallplatten sowohl auf dem modernen Flügel als auch auf historischen Instrumenten an. Auf einem Instrument aus der Werkstatt von Alois Graff aus dem Jahre 1828 hat er Beethovens drei letzte Sonaten eingespielt. Die Kette von doppelt punktierten Akkorden – immer sehr leise (T. 6-9) – klingen sehr klar aber auch ungemein eindringlich, die T. 17 f dann weniger, Lubimov lotet die Partitur gründlich aus. Den zweiten Satz spielt er etwas schneller als Serkin, die harmonischen Verschiebungen in den pp-Akkorden der Var. 4 (T. 65-71) sind so leise gespielt, dass man sie kaum hört, ab T. 81 ist es dann besser. Sehr gut die vor Spannung berstende Trillerkette T. 112-117. Auch dieser Interpret versteht es, mit der Musik zu atmen, insgesamt eine sehr gute Interpretation. Das kann man eigentlich auch von der CD mit Ronald Brautigam berichten, der ein neues Instrument von Paul McNulty aus dem Jahr 2007 benutzt, es ist eine Kopie nach Conrad Graf, dessen Instrument um 1819 entstand. Auf der einen Seite freut man sich über das geschmeidig zu spielende neue Instrument mit der verbesserten Technik, die präzis funktionierende Mechanik kommt Brautigams Spiel ungemein entgegen. Auf der anderen Seite klingt mir das zu perfekt, ein Nachteil (aus historischer Sicht) ist auch der verbesserte Registerausgleich. Interpretatorisch kann ich keine Einwände erheben, in der Arietta und den folgenden Variationen wählt Brautigam eher ein Andante-Tempo, nicht das vorgeschriebene Adagio molto, vielleicht aus dem Grund, um in Var. 2 ohne Tempowechsel auszukommen (s. Margulis!). Die Bewertung 4-5 versteht sich vor dem Hintergrund des allzu Perfekten, man kann dies jedoch auch anders sehen.

eingestellt am 30.12.06

ergänzt am 05.06.12

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