Das Klassik-Prisma

 

Bernd Stremmel

www.klassik-prisma.de

Diese Webseite ist urheberrechtlich geschützt.

Brahms                   home

 

Händelvariationen op. 24

- Variationen und Fuge über ein Thema von G. F. Händel B-Dur -

Fleisher

CBS/Sony

1956

25‘03

5

sehr diszipliniert, Themen rhythmisch immer scharf gezeichnet, ganz klar, schlanker Klavierton, tempokonstant; Th. sehr klar, feine Triller, V. 1 bis 4 werden zu einem Abschnitt zusammengefasst (Tempo, Zugriff), ebenso V. 5 und 6, V. 22 „Musette" wie von Scarlatti, bei V. 24 wird ganz deutlich, dass sie eine Weiterentwicklung von V. 23 ist, Fuge immer wieder auch leggiero

Kuerti

Pro Piano Records

1996

26‘08

5

Kuertis Spiel klingt immer unbeschwert, nahezu auch federnd z. B. V. 10 und 14, klar, durchsichtig, wunderbares non legato, die Stimmverläufe immer deutlich, völlig entfetteter Klang, nichts geht im Pedalnebel verloren, die technischen Schwierigkeiten des Klaviersatzes lassen sich bei ihm nur erahnen, Fuge: hier ächzt und knarrt nichts, keine dräunenden Bässe, K. spannt das Werk unter einen großen Bogen – etwas trockener Klang

Serkin

Ermitage

1957

26‘32

5

live – Serkin versteht es, den Ausdrucksgehalt der einzelnen V. vorzuzeigen, unter besonderer Beachtung des/der Höhepunkts/e, mit Verve bei der Sache

Schiff

Teldec

1994

29‘49

5

live – Schiffs kreativer Umgang mit dem Notentext, ohne ihn zu verbiegen, gefällt immer

Nat

EMI

1955

23‘09

5

für Nat ist op. 24 nicht nur eine klaviertechnische, sondern ganz besonders auch eine gestalterische und poetische Herausforderung; Nat charakterisiert jede V. genau, nutzt die dynamischen Vorgaben zu spannungsgeladenen Miniaturen, technisch den obengenannten nicht ganz gewachsen, musikalisch jedoch teilweise überlegen, sehr ansprechendes Musizieren

Katchen

Decca

1958

26‘25

5


Katchen

Decca

1962

26‘35

5



Kempff

DGG

1957

24‘21

4-5

Kempff versucht immer den Kern der Musik zu treffen, z. B. V. 2 Wettstreit zwischen Triolen der lk. und Achteln der re. Hand, V. 5 und 6 Espressivo nicht überspielt, V. 6 Engführung immer deutlich, trotzdem verhalten, sempre misterioso!, V. 16 Achtel-Läufe nicht so durchgeformt, so elegant wie bei aktuell geschätzten Pianisten, V. 19 wirkliches Siziliano, V. 22 wunderbar..... – K. hält sich an Brahms dynamische Vorgaben

Klien

Vox

~ 1965

23‘44

4-5

Klien arbeitet die unterschiedlichen Charaktere der Variationen wunderbar heraus; Thema: ohne viel Aufhebens, klar und schlicht, so fährt er fort, bei V. 4 hört man gespannt zu, V. 6 misterioso, V. 7 rhythmisch sehr bestimmt, resolut, V. 11 wunderschön schwebend und zart, auch V. 12, V. 16 pointiert!, V. 19 leggiero e vivace, wie verlangt; Klien ignoriert die Wiederholungen in V. 23 und 24, dann klingt 24 als Verdichtung von 23 und V. 25 gerät zum strahlenden Höhepunkt vor der Fuge – sehr souveräne Gestaltung

Solomon

EMI/Philips

1942

24‘53

4-5

S. hält sich in der Regel an Brahms‘ dynamische und Tempoangaben, sachbezogene Interpretation, man spürt Solomons tiefe Beziehung zu dem Stück, z. B. in V. 17: die staccato-Noten der r. Hd. nicht nur Zierrat, sondern treten mit dem Bass in einen Dialog

Bolet

Decca

1980

28‘52

4-5

hell klingender Bechstein, sehr durchsichtiger Klang. B. lässt sich für viele Variationen viel Zeit, es geht ihm nicht darum die Virtuosität des Klaviersatzes freizulegen, sondern eher den musikalischen Gehalt des Werkes und seiner Einzelteile, den Bauplan, die Stimmverläufe, die Spannkraft der Akkorde aufzuzeigen

Arrau

aura

1963

28‘32

4-5

live Lugano

Katin

Olympia

1990

26‘43

4-5

Katins Klavierspiel geht sehr angenehm ins Ohr, nicht so streng wie z. B. Kuerti, dafür besitzt sein Spiel etwas mehr Klang

Bishop-Kovacevich

Philips

1968

26‘18

4-5

viele V. mit Verve gespielt, V. 5/6 sehr zart und empfindsam, V. 7 fängt staccato an, weicht es dann jedoch wieder auf, V. 17 zu schnell, V. 18 sehr gut, lässt sich Zeit, gracioso!, V. 21/22 viel Klangsinn, überzeugende Fuge

Rösel

Berlin classics

1972

25‘47

4-5

R. will dem Hörer zeigen, was Brahms aus dem simplen Thema gemacht hat, V. 4 sehr schnell aber überzeugend, V. 9 erinnert mich an Mussorgsky, V. 20 langsam, Stück gewinnt dadurch, V. 21 zu viel Pedal, V. 22 Zweiunddreißigstel-Doppelschlag darf keineswegs vom Diskant ablenken

Gelber

EMI

1975

26‘47

4-5


Barenboim

DGG

1972

30‘58

4-5

B. lässt sich Zeit (auf Dauer kann es auch ermüden), zeichnet die Ausdruckscharaktere der einzelnen Variationen sehr treffend nach, variiert dabei manchmal auch die Wiederholungen, V. 3 gut zu verfolgen, wie sich linke und rechte Hd. ergänzen; V. 18 gracioso gut getroffen; V. 22 wie eine Spieldose

Kern

HMF

2005

28‘38

4-5

immer schlank und durchsichtig musiziert, B. dynamische Vorgaben größtenteils verwirklicht, geht meist, wie von B. gewünscht, vom p aus, V. 5, 6, 12 und 22 ganz zurückgenommen, weich, fast intim, V. 9 und 11 nachdenklich, verhalten, das piu mosso in V. 17 nicht wie bei anderen meist übergangen, V. 22 ganz klar, fast gläsern; die Fuge hätte zum Ende noch etwas mehr Druck vertragen können

Ashkenazy

Decca

1990

26‘43

4-5

klangschöne Darstellung, keine Extravaganzen im Tempo wie in der Lautstärke, A. tritt hinter das Werk zurück und setzt den Notentext gewissenhaft um

 

Richter

Doremi

1988

26‘03

4

live Krasnojarsk – abgespielter Flügel, stumpf in der Mittellage, drahtig im Diskant, des Pianisten unwürdig, ohne allen Duft, ohne Obertöne, beeinträchtigt Richters in den Bann ziehenden Vortrag. Genau umrissen und plastisch aufgestellt werden die Variationen auf ihren Gehalt abgeklopft, Richter hat eine Vorstellung von op. 24 und kann sie rüberbringen. Allerdings spürt man in einigen V. nicht mehr die Sogwirkung früherer Jahre, nunmehr abgeklärter, Fuge fast nur noch akademisch.

Arrau

hännsler

1963

29‘33

4

live Schwetzingen

Petri

EMI/Naxos

1938

23‘44

4

souveränes, unangestrengt klingendes Klavierspiel, Petri bietet eher einen Überblick, keinesfalls gleichgültig, ohne sich in einzelne Variationen zu vertiefen; V. 7 rasant, V. 14 nicht klar, da etwas zu schnell, V. 22 Crescendo von pp zu f, dann im Laufe des 2. Teils wieder umgekehrt; P. verbindet die V. 23 mit 24, indem er auf den 1. Teil von V. 23 den 1. Teil von V. 24 folgen lässt, die beiden 2.Teile werden danach entsprechend gestaltet, die Wiederholungen entfallen, eine interessante Lösung!

Ax

Sony

1991

25‘53

4

Händel-Variationen eher aus der Rückschau, Brahms nicht mehr der jugendliche Feuerkopf, Ax der Ästhet, kann aber auch zulangen in V. 7 und 8, molto espressivo in V. 11 und 12, V.21 viel Duft, V. 23 könnte etwas zupackender sein

Perahia

Sony

2010

25‘51

4

Perahia versucht alles schön und auch leicht zu spielen, das passt zu Variationen wie 2, 9, 10, 20 und 22, aber es ist nicht die ganze Wahrheit bei op. 24, man sollte den Komponisten nicht in die Nähe von Mendelssohn rücken. Anderen Variationen, die eine rauere Gangart, das Herbe erfordern, fehlt es dann an Ausdruckskraft, z. B. V. 13, viel zu brav (b-Moll!!), oder sie sind nur technisch top wie V. 14. Thema: Auftaktnoten der lk. Hd. auch auf die re. übertragen, von Brahms so gedacht? V. 19 uneinheitliche inkonsequente Artikulation, V. 23 Pedal auf Zählzeit 2 und 4 bindet die Achtel (trotz Pause dazwischen) aneinander, raubt ihnen jedoch die durchschlagende Kraft, Fuge in T. 20 kommt zuerst der Bass (poco marcato), dann die fallende Terzenkette, nicht umgekehrt – schöner Klavierklang

Oppitz

Eurodisc/BMG

1989

27‘18

4

pianistisch untadelig, sehr durchsichtiger Klang, Oppitz könnte das Werk mehr zusammenfassen, raffen, stattdessen nimmt er sich oft zu sehr zurück, im Tempo wie auch in der Interpretationshaltung, gut gelungen: V. 4, 5, 7 und Fuge

Rudy

EMI

1994

28‘08

4

erinnert mich an Arrau, gewichtig, nicht leicht, gleich zu Beginn und in den folgenden Variationen, vielen V. fehlt etwas Flair, Duft; pianistisch sauber

Gelber

MCPS

1992

27‘13

4

live

Lubimov

Erato

1994

25‘09

4

V. 6 misterioso: ein Kanon in Engführung, durch unterschiedliche Gewichtung=Beleuchtung der einzelnen Abschnitte stellt sich etwas Unbestimmtes ein, V. 13 Arpeggio-Akkorde der lk. Hd. sehr deutlich, V. 18 kaum gracioso, V. 19 ohne Duft, V. 22 lk. Hd. hätte leiser begleiten müssen, so stellt sich das besondere Flair nicht ein – insgesamt keine erschöpfend zufriedenstellende Einspielung

Moisseiwitsch

EMI/Testament

1953

23‘52

4

V. 2 in Bögen gespielt, V. 3 ohne Wiederholungen, ebenso V. 5, V. 4 Klaviersatz klingt wie er ist: sperrig, V. 11 etwas schnell, V. 13 eigenwillige Dynamik, V. 22 klanglich etwas umnebelt, nicht klar, Fuge: etwas einförmig, eher pflichtgemäß

Arrau

Philips

1978

28‘54

4

 

Orth

Tacet

2003

26‘14

4

zwiespältiger Eindruck: neben einigen gelungenen V. klingen doch viele nur wie durchgespielt, auch etwas grob, da hätte die interpretatorische Feile noch angesetzt werden müssen, auch die Lautstärkerelationen sollten überdacht werden

 

Boyde

Oehms

2006/7

27‘50

3-4

neben einigen gelungenen Variationen (z. B. 22-25) auch viele, die noch vertieft, neu durchdacht (Tempo, Artikulation) werden müssten, Triller sollten etwas mehr Kraft haben, der große Bogen fehlt

Cherkassky

BBCL

1963

27‘01

3-4

Th. gewichtig, Ch. lässt es dann zart ausklingen, V. 2 bei der W. besondere Beachtung der lk. Hd., V. 14 nicht ganz klar, zu viel Pedal?, V. 19 nicht als etwas Besonderes gespielt, V. 21 uneinheitliche Artikulation, V. 22 etwas zu langsam, der Witz kommt nicht heraus, V. 25 zu gewichtig, Fuge: hölzern, zerfällt in Abschnitte

Tokarev

Klavierfestival Ruhr

2005

25‘54

3-4

durchtrainierter Spielapparat, viele Variationen noch unausgegoren, nur technisch bewältigt, klingen dann eher wie Etüden, gut V. 1 und 21

 

Jando

Naxos

2005

25‘36

3

Jando bemüht sich um eine ausgefeilte Wiedergabe von op. 24 ohne nähere Charakterisierung der einzelnen Stücke, die V. reihen sich aneinander, ein Blick in das Innenleben wird kaum geboten, wenig Redundanz, nur eine Draufsicht, mehr Flügelklänge als Musik

Piemontesi

Avanti

2010

24‘17

3

P. spielt zwar gut Klavier, der Flügel klingt, seine Interpretation der Händelvariationen scheint jedoch noch ziemlich unausgereift. Die Variationen stehen mehr oder weniger unverbunden nebeneinander, auffallend ist, dass er am Ende fast jede Variation mit einem kleinen Ritardando abschließt, auf die Wiederholung des 2. Teils wird immer verzichtet, es sein denn, Brahms hat sie ausgeschrieben

Die Veränderungen thematischen Materials, sei es eigenes oder fremdes, zieht sich durch die gesamte Schaffenszeit von Johannes Brahms. Als leuchtender Höhepunkt in noch jungen Jahren darf sein Opus 24, die 25 Variationen nebst Fuge über ein Thema von Georg Friedrich Händel für Klavier, angesehen werden. Der Faden zieht sich hin bis zu seinem letzten großen Werk, dem Klarinettenquintett h-Moll op. 115, dessen letzter Satz wie von der Abendsonne angestrahlt, golden leuchtet, variatio coronat operam!

Brahms fand das Thema zu seinen Variationen in Händels 1. Suite des Pièces pour le Clavecin B-Dur, übrigens hatte Händel selbst 5 Variationen zu seinem Thema verfasst. Andras Schiff setzte sie im Konzert unmittelbar vor die Brahmsschen. Alle Variationen sind zweiteilig angelegt (2x4 Takte) und jeder Teil soll auch wiederholt werden. Lediglich in den Variationen 8, 9, 13, 19 und 20 entfallen sie zugunsten von leicht abgeänderten Varianten. Brahms Affinität zu barocken Formen spiegelt sich in Variation 6 (Kanon), Var. 19 (Siziliano) und Var. 22. die er selbst „alla Musette" überschrieben hat, und natürlich in der großen vierstimmigen Fuge. Ein weiteres Merkmal ist die Verwendung von Trillern und ähnlichen Verzierungen des Klaviersatzes. Die letzte Variation, rhythmisch sehr pointiert, sie weist schon auf den Klavierpart des 2. Klavierkonzerts hin, sollte so gespielt werden, als sei sie etwas Besonderes, da sollte Freude zu spüren sein über die erreichte Meisterschaft vor der nun abschließenden Fuge. Benno Moisseiwitsch, Jorge Bolet, Julius Katchen (62), Daniel Barenboim, Michail Rudy und der amerikanische Pianist Peter Orth spielen dies sehr souverän, fast triumphal richtig. Übrigens ist dies die einzige Variation, in der der Komponist ff verlangt! Zuletzt noch einen Hinweis zu Variation 19 „Siziliano": Brahms fasst jeweils zwei Takte zusammen und versieht sie mit unterschiedlichen Lautstärkezeichen, p – mf, p - piu p, f – p, f – pp. Leider kümmern sich nur wenige Pianisten um diese klare Anweisung, die das Stück sehr abwechslungsreich erscheinen lässt, eine Ausnahme ist der junge Nikolai Tokarev.

Hinweise zu einigen Interpreten:

Von Claudio Arrau liegen hier drei Interpretationen der Händelvariationen vor, zwei Mitschnitte von Recitals, beide aus dem Jahr 1963, und eine schon späte Studio-Aufnahme aus dem Jahr 1978. Arrau spielt immer sehr genau, setzt Brahms Tempovorgaben gewissenhaft um, bei den dynamischen ist er jedoch nicht immer auf der Linie des Komponisten. Die live-Mitschnitte überzeugen mehr: Arrau agiert hier lebendiger, lockerer und auch mit mehr Mut zum Risiko. Gleichwohl sind auch hier Variationen zu hören, die dem Pianisten zu bedeutungsschwer (V. 20), oder zu schwerfällig aus den Händen kommen, so wird das gracioso in V. 18 kaum realisiert. Beim Lugano-Mitschnitt gelingt Arrau die ansprechendste Interpretation, in der auch hier und da Eleganz zu spüren ist. Die Studio-Produktion ist zu bedächtig, nicht das Werk eines Jugendlichen. Man respektiert sie, zieht jedoch andere Interpretationen vor.

Der früh verstorbene amerikanische Meisterpianist Julius Katchen hat Anfang der 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts sämtliche Klavierwerke von Brahms für Decca aufgenommen, ebenso etliche Kammermusikwerke. Im Falle der Händelvariationen war es bereits seine zweite Plattenaufnahme, die erste entstand 1958, also vier Jahre zuvor. Dementsprechend sind die interpretatorischen Unterschiede zwischen beiden Aufnahmen gering. Katchen verfügte über eine stupende Technik, einen ausgeprägten Klangsinn sowie genaue Tempovorstellungen, die es ihm erlaubten, Brahms Variationen souverän und überzeugend darzubieten.

Bruno Leonardo Gelber machte als junger Pianist mit Brahms‘ 1. Klavierkonzert in der Musikwelt Furore. Auch wenn danach Musik von Beethoven, Liszt, Schumann und vor allem Chopin in den Mittelpunkt seiner Programme rückten, kehrte er doch auch immer wieder zu Brahms zurück. Leider ist die Anzahl der Tonaufnahmen mit Gelber nicht sehr umfangreich. Letztens erschien eine CD mit Brahms‘ 3. Klaviersonate sowie den Händelvariationen als live-Mitschnitt eines Konzertes aus dem holländischen Leiden, das nun auch schon elf Jahre zurückliegt (1992). 1975 hatte Gelber op. 24 bereits für EMI im Studio eingespielt. Diese Aufnahme ist der jüngeren überlegen, sie erfreut durch ein übersichtliches Klavierspiel, gute Tempokontraste, eine individuelle Gestaltung, ohne sich vom Notentext zu entfernen (V. 18, 20, 21). Gelber vermag einen Bezug von Rhythmus und Klangfarbe herzustellen, dezente Rubati bringen Spannung und Entspannung. Die letzte Interpretation verfügt nicht mehr immer über die frühere Deutlichkeit und Durchsichtigkeit, in den langsamen Variationen lässt Gelbers Ausdruckskraft nach. Gut der Beginn: Th. p, V. 1 f mit Signalwirkung, V. 2 dann mit zuviel Pedal, V. 3 zu gestelzt, V. 5 hat nicht mehr den Duft von 1975, V. 21, jeweils die 2. und 3. der Achtelnoten verschluckt, V. 25 etwas müde, wie abgekämpft. Im Konzert hat diese Interpretation ihre Wirkung sicher nicht verfehlt, auf Platte halte ich sie jedoch für überflüssig, da ihr die Studio-Aufnahme um etliches überlegen ist.

eingestellt am 12.04.12

Brahms                  home