Das Klassik-Prisma

 

Bernd Stremmel

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Klavierkonzert A-Dur KV 414



Brendel

Mackerras

Scottish Chamber Orchestra

Philips

2004

25‘35

5

B-A-A

Brendel

Marriner

Academy of St.Martin-in-the-Fields

Philips

1970

24‘49

5

B-A-A

Casadesus

Szell

Columbia Symphony Orchestra

Sony

1955

24‘03

5

B-A-A

Say

Griffiths

Zürcher Kammerorchester

naïve

2004

22‘37

5

A-B-B

Zacharias

Makzsymiuk

Polnisches Kammerorchester

EMI

1981

23‘45

5

B-A-A

Serkin, Rudolf

Schneider

Marlboro Festival Orchester

Sony

P 1957

25‘41

5

A-A-A


Piazzini

Gantvarg

Leningrader Solisten

col legno

1990

23‘03

4-5

B-B-A, schöner, leuchtender Klavierton, ohne Bläser!

Ashkenazy


Philharmonia Orchestra London

Decca

1980

27‘34

4-5

B-B-B

Kraus, Lili

Monteux

Boston Symphony Orchestra

Urania

1953

23‘35

4-5

B-A-B live, leuchtender Klavierton

Schiff

Vegh

Camerata academica Salzburg

Decca

1986

25‘58

4-5

Klavier als b.c

Kissin

Spivakov

Moskauer Virtuosen

RCA

1988

26‘15

4-5

B-A-A kleinbesetztes Orchester, nur Streicher

Uchida

Tate

English Chamber Orchestra

EMI

1988

24‘56

4-5

B-A-A

Lupu

Segal

English Chamber Orchestra

Decca

1974

24‘21

4-5

B-B-A

Serkin, Rudolf

Abbado

London Symphony Orchestra

DGG

1981

25‘19

4-5

A-A-A

Kocsis

Rolla

Franz Liszt Kammerorchester

Hungaroton

1983

23‘20

4-5

A-A-A Klavier als b.c.


Lortie

Turowski

I musici de Montreal

Chandos


25‘29

4

B-B-A

Barenboim


English Chamber Orchestra

EMI

P 1973

25‘58

4

B-A-A, großer Klavierton

Perahia


English Chamber Orchestra

Sony

1979

25‘13

4

B-B-A

Serkin, Rudolf

Schneider

English Chamber Orchestra

BBCL

1966

26‘01

4

A-A-A live

Schmidt

Masur

Dresdner Philharmonie

Berlin Classics

P 1977

24‘51

4

B-A-B

Kirschnereit

Beermann

Bamberger Symphoniker

Arte Nova

1999

25‘49

4

B-A-B, Klavier wenig modulationsfähig

Weber, Margit

Baumgartner

Festival Strings Lucerne

DGG

1958

26‘01

4

B-A-B gute Solistin, Streicher mit Intonationsproblemen, ohne Bläser!

Eschenbach


London Philharmonic Orchestra

EMI

1977

26‘39

4

B-A-B

Barenboim


Berliner Philharmoniker

Teldec

1996

23‘58

4

B-A-A, live

Han

Freeman

Philharmonia Orchestra

Brilliant

1992

22‘57

4

B-B-B


Anda


Camerata academica Salzburg

DGG

1965

22‘44

3-4

A-A-A

Joeres


Westdeutsche Sinfonia

IMP

1991

25‘09

3-4

B-B-B stumpfer Klavierton

Britten


Aldeburgh Festival Orchestra

Decca

1956

24‘51

3-4

B-B-B live


Engel

Hager

Mozarteum Orchester

Teldec

1976

24‘37

3

B-A-A

Buchbinder


Wiener Symphoniker

Calig

1997

24‘49

3

B-A-A

Demus

Benini

I Filarmonici di Bologna

Warner

1989

23‘37

3

B-A-B kleinbesetztes Orchester, nur Streicher!

Aufnahmen mit Hammerklavier und Original-Instrumenten:

Nicholson

Kraemer

Capella Coloniensis

Capriccio

1990

25‘08

4-5

B-B-B Hammerklavier

Immerseel


Anima Eterna

Channel classics

P 1990

24‘34

4

A-A-A

Bilson

Gardiner

English Baroque Soloists

DGA

1983

24‘46

4

B-B-A



Mozarts beliebtes Klavierkonzert A-Dur KV 414 entstand zusammen mit den Nachbarkonzerten F-Dur KV 413 und C-Dur KV 415 um die Jahreswende 1782/83 in Wien. Sie wurden zur Subskription ausgeschrieben, wobei der Komponist noch anmerkte, dass sie sowohl mit großem Orchester (also mit Bläsern) als auch a quattro (als Streichquartett oder wenigen Streichern) aufgeführt werden könnten. Brendel und Susan Thomas haben eine Quartettversion hinterlassen, die mir aber nicht zur Verfügung stehen. Im vorliegenden Konzert werden Margit Weber, Piazzini, Kissin und Demus von kleinbesetzten Streichorchestern begleitet.

Mozart hat zu jedem Satz je zwei Kadenzen (A und B) geschrieben, wobei die erste weniger anspruchsvoll ist als die zweite. Welche Kadenzen die Solisten spielen, habe ich hinten aufgeführt.

Mozart hat sich mit dem Schlusssatz schwer getan: immerhin existieren zwei Rondi aus seiner Feder, dass unter der Köchel-Nummer 414, sowie das Rondo für Klavier und Orchester A-Dur KV 386. Seltsamerweise findet man dieses kaum auf einer LP/CD mit dem A-Dur Konzert gekoppelt, was eigentlich nahe liegt.


Rudolf Serkin scheint das Konzert sehr gemocht haben, von ihm liegen immerhin drei Aufzeichnungen vor, in allen spielt Serkin sehr ausdrucksvoll. Schade nur, dass es mit ihm keine Produktion mit Szell oder Ormandy gibt, dann wäre der Orchesterpart sicher profilierter ausgefallen als bei Serkins Freund Alexander Schneider.

Brendel hat das Konzert sowohl mit Marriner als auch Mackerras eingespielt. Beim Hören meint man einmal in einem kleinen Saal (Marriner), oder in einem großen Konzertsaal zu sitzen (Mackerras).

Zuletzt möchte ich nochmals anmerken, dass in den Aufnahmen, die vom Solisten vom Klavier aus geleitet werden, das Orchester weniger profiliert klingt als bei der Mitwirkung eines Dirigenten. Soeben lese ich, dass Mitsuko Uchida auch in die Fußstapfen eines Barenboim, Perahia, Buchbinder.... getreten ist. Steht uns da ein neuer Mozart-Zyklus ins Haus?


eingestellt am 13.04.06

ergänzt am 18.11.07



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